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Blogparade #Familienalbum: Unsere Kindheit der 70er und 80er Jahre

28. Januar 2015

Ich mache nicht oft bei Blogparaden mit. Aber bei Frau Mutter mache ich mal eine Ausnahme, da ich so einen ähnlichen Beitrag so wie so geplant hatte. Die Idee dazu kam Silvester letzten Jahres (ist ja noch nicht so lange her). Dort schwärmten meine Eltern und ich meinem Mann von unseren Österreich Urlauben im Winter vor. Also kramt ich die alten Fotoalben raus und machte mit meinem Smartphone Ablichtungen einiger Bilder. Und wie sich das gehört wenn sich die ganze Familie Bilder anguckt, es gibt zu fast jedem die passende Geschichte. Schon tausendfach gehört und doch kann man sie immer wieder hören.

Ich bin ein 80er Jahre Kind. Um genauer zu sein, April 1982. Und um noch genauer zu sein, ich bin ein echter Aprilscherz! Wenn ich an meine Kindheit denke, dann fällt mir ein, dass ich viel draussen war. Die Sommer haben wir im Schrebergarten meiner Großeltern verbracht. Mit dem typischen orangefarbenen Planschbecken und strikter Ruhezeit von 13-15Uhr. Einmal hatte ich keine Lust auf Mittagsruhe und schaute mir viel lieber mal den Fliegenfänger an, der so lustig wie eine Luftschlange von der Decke hing. Nun ja, ich muss glaube ich nicht erwähnen wie das geendet hat. Aber ich glaube nicht, dass ich meinen typischen Vokuhila (Kurzform für vo rne- ku rz- hi nten- la ng) dieser Aktion zu verdanken hatte. Das trug man halt so und das ganz freiwillig.

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Der klassische 80er Vokuhila

 

Opas Lustige Taschenbücher Sammlung gehört für mich genauso zum Sommer, wie den Tag mit Wurst, Bauchspeck und Nackensteak vom Grill. Dazu Omas Salat aus eigenem Anbau mit Salatsauce aus saurer Sahne, Salz und Pfeffer und mit Schnittlauch (wenn ich den nicht schon wieder abgefuttert hatte). Zwischendurch mal schnell ein Brötchen mit Ketchup genascht. Als Nachtisch gab es frische Erdbeeren oder Johannisbeeren mit ’ner ordentlichen Portion Zucker drauf.

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Auch ich hatte damals mein Rennauto, wie ihn meine Kinder jetzt auch haben. Als ich mal einer Frau in die Hacken fuhr sagte ich ganz frech: “ Was läufst du auch hier lang wo ich fahre!“ – beliebte Geschichte die immer wieder erzählt wird.

 

Früher waren die Sommerferien aus meinen Kindheit immer warm und im Winter lag meistens Schnee. Als meine Mutter wieder länger arbeiten musste, gab es Eintopf- ich hasste sie alle, denn ich wollte auch mal Pizza oder Nudeln mit Bolognese statt Ketchup essen! Heute freuen ich mich, wenn ich zu Besuch da bin und meine Mutter Graupensuppe kocht. Da liegt dann doch so viel Kindheit drin.

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Ja, auch das trug man in meiner Kindheit so. Die beliebte Radlerhose.

 

Kinderprogramm war für mich früher die Sesamstrasse oder Hallo Spencer, später auch Dr. Snuggles. Ganz lange gab es nur 3 Programme. Ich gehörte auch zu den Pferdeverrückten Mädels die die Wendy gelesen haben und den Stromkasten draussen als Pferd benutzt haben um den Immenhof mit der besten Freundin nachzuspielen.

Ich habe es gehasst wenn meine Mutter mir ihre selbstbestrickten Pullover angezogen hat oder ich im Winter Schlupfmützen anziehen musste. Heute würde ich mich über so einen Pullover freuen und Schlafmützen sind sooooo toll, dass ich sie meinen Kinder auch anziehe. Der Vorteil heute- sie kratzen nicht mehr so fürchterlich und sehen besser aus.

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Das ist eins meiner Lieblingsbilder von früher.

 

Wo wir heute heute die höchste Sicherheit für unsere Kinder wollen, kann ich  mich nicht daran erinnern dass ich überhaupt einen Kindersitz besass. Auch sonst sah man früher alles anders und lockerer. Wenn mir meine Mutter heute erzählt was ich als Baby alles zu Essen bekommen habe (ich sag nur Schmelzflocken und Honig auf den Schnuller), würden heute wieder sämtliche Mamas, Hebammen und Co. Alarm schlagen. Auch wenn man es heute anders macht und vielleicht auch besser weiss, groß geworden sind wir trotz dem. 😀

 

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Meine Mama und ich. Da bin ich etwas über ein Jahr alt.

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From → Alltag

3 Kommentare
  1. lareine permalink

    So schöne Fotos! Ich mag nicht nur die Radlerhosen, sondern auch das „Bandana“ – so ein Bauchtäschchen hatte ich auch 😀
    Und das Strick(Häkel?)-Kleidchen auf dem vorletzten Bild ist auch ganz toll!
    Seit dem Lesen juckt es mich (in Erinnerung an die Kratz-Pullover. Die hatte ich auch :D)

  2. Die jute Radlerhose! Ich hatte auch 2 davon. Dann wollte ich gerne auch eine Legging haben, wusste aber den Namen nicht und wünschte mir eine „lange Radlerhose“.
    Ich bekam eine Radlerhose 3 Nummern zu gross – und aus der Nummer kam ich dann so schnell nicht mehr raus. Bis zur Pubertät passte ich in diesen Traum aus Kunstfaser in lila-pink! Uhuuu! 🙂

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  1. Die Blogparade #Familienalbum und ein großes Danke von mir! Frau Mutter Blog

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