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Die zwei Seiten der Weihnachtszeit

8. Dezember 2014

Ich liebe die Weihnachtzeit! Da mache ich kein Geheimnis raus. Kekse backen mit den Kindern, Weihnachtsfeiern im Kindergarten und von der Arbeit aus oder einen Glühwein mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt trinken. Und noch viele andere tolle Dinge, das sind für mich alles die schönen Seiten der Weihnachtszeit. Aber zur Weihnachtszeit gehört auch Geschenke zu besorgen. Dazu muss man erste einmal die Verwandtschaft abklappern wer denn sich nun was wünscht. Oder den Adventskalender für die Kinder vorbereiten. Soll es da dieses Jahr nun der Einfachheit halber einen schlichten Schokoladenkalender nehmen, den von Lego/Playmobil oder doch komplett selber machen? Ich habe die goldene Mitte gewählt. 😉 Das könnt ihr hier nachlesen.

Wenn wir ehrlich sind, dann versucht man das Meiste doch im Internet zu bestellen. Zum einen, weil es vielleicht beim Händler vor Ort nicht vorhanden oder zum anderen weil es dort sogar teurer ist. Und bei der Masse an Geschenken die man besorgen muss ist man ja froh, wenn der ein oder andere Euro noch im Portmonee bleibt.

Das letzte Wochenende waren wir in Hamburg. Das machen wir jedes Jahr, seit mein Mann und ich hier oben im Norden wohnen und hat schon ein bisschen Tradition. Sonst haben wir immer mit dem Hamburg-Wochenende mehrere Dinge verbunden. Wir sind mit dem Hund zum Tierarzt gefahren, haben Freunde getroffen die mittlerweile in die schöne Hansestadt gezogen sind, erledigten diverse Besorgungen und haben den Weihnachtsmarktbesuch über 3 Tage verteilt.                      Dieses Jahr haben wir uns entschieden nur einen Tag zu fahren. Die letzten Jahre übernachteten wir immer im Motel One, in der Nähe vom Hauptbahnhof. Das wäre aber mit zwei Erwachsenen und 2 Kindern dann doch sehr eng geworden. Leider haben ich dann irgendwann zu spät nach einer Alternative geguckt, so dass es einfach zu teuer war. Meine Vorfreude war sehr groß auf die Hansestadt. Es heisst ja nicht umsonst Hamburg meine Perle. Ich liebe Hamburg, zu jeder Jahreszeit. Aber ich muss gestehen, dass ich den ganzen Tagesausflug etwas unterschätzt habe. Trotz das wir mehr oder weniger wussten wo wir alles hin wollten, raste die Zeit. Der B-Boy hatte Samstag nicht seinen besten Tag und nörgelte an allem rum. Die erste so richtig bewusste Weihnachtszeit ist unheimlich aufregend für ihn, das merkt man jeden Tag aufs neue. Und somit kann man aufgrund der Reizüberflutung ihm nicht wirklich böse sein. Meine Nerven schont diese Erkenntnis trotz dem nicht. Dazu kommt, dass die Leute irgendwie jedes Jahr in der Weihnachtshektik rücksichtsloser werden. Der Kinderwagen wird angerempelt ohne dass man einmal das Wort Entschuldig hört. Ich wurde Zeuge, wie ein Mann einen Jungen, ca. 7 Jahre alt, voll umgerempelt und ihm noch nicht einmal aufgeholfen hat. Nicht eines Blickes hat er ihm gewürdigt! Vor den Toiletten in den Centren, in dem Falle in der Europa-Passage, stehen die Leute schon Kilometer vorher an. Immer wieder der Versuch, die Toilette für Behinderte oder im Eltern-WC zu benutzen. Im letzten Jahr hatte ich da schon so eine tolle Erfahrung gemacht. Ich war im 7. Monat schwanger, mein Sohn gerade trocken geworden. Er musste ganz dringend und trotz fragen und erklären hat uns nicht einer vorgelassen. Selbst als ich die Mama am Eltern-WC fragte, die vor mir dran war antwortete nur unfreundlich: „Ich muss jetzt erst einmal mein Kind stillen!“ Dabei schaute das Baby ganz friedlich und wir wären in 2 Minuten fertig gewesen. Nächstenliebe? Fehl am Platz!

Ich finde es sehr schade dass der eigentliche Sinn von Weihnachten in der Vorweihnachtszeit ein bisschen verloren geht. Gerade wenn man an den Wochenenden ein bisschen die Märkte geniessen möchte. Tja, Weihnachten kommt halt jedes Jahr doch überraschend und plötzlich! 😉

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From → Alltag

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