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Antibiotika-Pass

23. Juni 2014

Wer kennt das nicht, das Gefühl, dass die Kinder ständig krank sind. Gerade Geschwister stecken sich gerne immer wieder gegenseitig an. Und mir als Mutter schiesst dann oft der Gedanke in den Kopf Hoffentlich kein Antibiotikum. Klar, ich arbeite in der Apotheke und bekomme mit, wie oft für es für Kinder ein Antibiotikum gibt. Oft auch unnötig! Aber man widerspricht einem Arzt als Laie ja nicht. Das beste Beispiel ist der Klassiker Mittelohrentzündung. Oft wird gerade dort ein Antibiotikum aufgeschrieben, dabei ist das eine klassische Viruserkrankung. Da greifen Antibiotika gar nicht, denn die sollen ja Bakterien beseitigen. Tatsächlich erhielten 38 % aller Kinder und Jugendlichen im Jahr 2009 mindestens ein Antibiotikum – und sogar über 50 % aller Drei- bis Sechsjährigen. Kein Zweifel: Antibiotika können lebenswichtig sein. In Deutschland werden jedoch zu viele davon verschrieben. In der Humanmedizin werden in Deutschland geschätzte 250 bis 300 Tonnen Antibiotika pro Jahr verbraucht; 85 % davon werden im ambulanten Sektor, also in Arztpraxen verschrieben.

Damit man ein wenig den Überblick behält und evtl. auch eine Resistenz vermeidet, gibt es auf der Seite Faktencheck Antibiotika einen AntibiotikapassDort kann man sich diesen ausdrucken und bei Verordnungen eintragen und zum nächsten Arztbesuch mitnehmen. Auf der Seite kann man auch noch einmal nachlesen, wann ein Antibiotikum sinnvoll ist und wann eher eine Virusinfektion vorliegt. Man kann aber auch in den Apotheken nachfragen, denn manche haben den Ratgeber und Pass vorrätig.

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From → Alltag

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