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Neues Jahr, neues Glück

6. Januar 2014

So sehe ich das Jahr 2014. Denn wir erwarten unser 2. Kind. Noch 11 Wochen und ich frage mich die ganze Zeit wo denn die Zeit geblieben ist. Geniessen konnte ich diese Schwangerschaft definitiv nichts so wie die Erste. Das liegt schon zum einen da dran, dass sie total anders verlaufen ist. Darüber habe ich ja auch schon geschrieben. Den Stress im Alltag kann man leider nicht immer so ausschalten wie man gerne möchte und so endete das Jahr 2013 für mich auch nicht ganz so glücklich. Ich ging zur letzten Vorsorgeuntersuchung des Jahres und beim CTG zeigten sich unregelmäßige Wehen. Klar hatte ich das vorher auch schon gemerkt. Der Bauch wurde ab und an sehr hart, vor allem wenn ich lange stand oder ging. Ich hielt diese allerdings für „Übungswehen“ und hatte mir deshalb gar keine Sorgen gemacht. Eine weitere Untersuchung zeigte dann, dass sich unser Baby endlich mit dem Kopf nach unten gedreht hat aber dort zu tief lag. Sie drückte mir den Gebärmutterhals zu tief nach unten und das gefiel dem Arzt dann gar nicht. Ich bekam eine Krankschreibung und in 14 Tagen sollte ich dann zur Kontrolle wieder kommen. Auch Magnesium sollte nun mein täglich Brot werden und ich sah zu 400-600mg am Tag zu futtern. Dann sah ich aber schon unser Weihnachten bei der Familie in Gefahr, denn 600km Auto fahren sind ja auch nicht ohne. Nach dem Versprechen, alle 2 Stunden Pause zu machen und nicht selber zu fahren, bekam ich dann das OK vom Arzt. Auch deshalb, weil ich dort eine gute Klinik für den Notfall in der Nähe hatte. Unsere tolle Klinik auf der Insel stellte sich nämlich schon so langsam auf die Schliessung der Geburtsstation ein und tat nur noch das nötigste. Weihnachten bei der Familie war schön! Das erste mal überhaupt gab es eine Gans, die meine Oma und ich gemeinsam an Heiligabend zubereiteten und uns auch prima gelang. Am 1. Weihnachtstag nahm ich mir mal das Recht raus, nirgends wo hin zu müssen und ruhte mich aus. Wieder daheim auf der Insel freute ich mich auf den Jahreswechsel den mein Mann und ich mit unserem Sohn geniessen wollten. Als der B-Boy im Bett war, machten wir unser „Dinner for two“ und es gab alles was das Raclette so hergab. Um 23:15Uhr weckten wir unseren Sohn, zogen ihn dick an ( dabei viel mir dann auf, dass er zum ersten mal den neuen Schneeanzug anhatte……hallo?! Winter, wo bist du?) und gingen zum Strand zur Himmelsleiter. Eigentlich ist auf Sylt das abbrennen von Feuerwerkskörpern nicht bzw. nur an bestimmten Orten erlaubt. Die Gefahr dass die Raketen bei bestimmten Witterungen in die Reetdachhäuser fliegen ist dann groß. Aber seit Jahren gehen die Familien an den Strand, um dann ihre auf dem Festland gekauften Raketen in den Himmel zu schiessen und das neue Jahr zu begrüßen. Und auf der Himmelsleiter hat man den perfekten Ausblick über Westerland. Punkt 0Uhr fing es für einige Minuten an zu regnen. Das störte unseren Sohn gar nicht. Er bestaunte das Feuerwerk, hatte aber auch großen Respekt davor, denn so etwas hatte er noch nicht gesehen. Auch laut sei es, merkte er an. Zu Hause angekommen hatte ich schon die Befürchtung, er würde nicht wieder ins Bett wollen…..dem war aber nicht so. 

Am 2.Januar war dann die Kontrolle beim Frauenarzt. Ich ging mit einem sehr mulmigen Gefühl hin, denn er hatte beim letzten Mal gesagt, wenn es nicht besser werden würde, dann müsse ich nach Flensburg ins Krankenhaus. Beim Ultraschall stellte sich dann heraus, dass sich die Bauchbewohnerin wieder mit dem Kopf nach oben gedreht hat, – vom Gefühl her wusste ich das schon. Der Druck nach unten hatte nachgelassen und ich hatte wieder das Problem, dass ich nicht wusste wie ich sitzen oder liegen sollte, da ich ständig diese Schmerzen unter den Rippen hatte. Er nahm aktuelle Masse und dabei ergab die Untersuchung, dass die Kleine in der 29. SSW (28+6) ca. 1400g wiegt und mit sämtlichen Maßen etwas über dem Durchschnitt liegt. Der Computer berechnete nun den 15.3. als ET, mein Arzt dann aber sagte, dass wir alles beim alten lassen, denn das müsse nichts heissen. Trotz das ich immer noch ab und an Wehen habe, zeigte das CTG dieses mal keine an. Auch wenn die „Gefahr“ nun ein bisschen gebannt ist, wollte mein Arzt kein Risiko eingehen und sprach nun ein Arbeitsverbot aus. Ist natürlich für mich dass beste, denn wenn mein Kind vormittags in der Krippe ist, kann ich mir mal die Ruhe gönnen, die ich sonst nicht bekomme. Und auch wenn meine Tochter jetzt überlebensfähig wäre, muss man eine Frühgeburt nicht provozieren und riskieren. Ein schlechtes Gewissen meinen Kollegen gegenüber habe ich trotz dem.

Nun hat die 30. SSW begonnen (heute 29+3). Ich habe einen Bauchumfang von 98 cm und bisher 8kg zugenommen. Bis auf die unangenehmen Krampfadern und leichten Wehen geht es mir zur Zeit gut und will nun versuchen die letzten Wochen der Schwangerschaft zu geniessen. ❤

 

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From → Alltag

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