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Kopfkino

18. November 2013

Im Moment schwirren so viele Gedanken in meinem Kopf umher. Zum einen, macht man sich große Sorgen um die aktuelle Situation zur Geburtsstation hier auf der Insel und macht sich seine Gedanken wie es für einen selber weiter geht. Zum anderen Freude darüber ein Mädchen zu erwarten, diese Woche den nächsten Frauenarzttermin zu haben und zu sehen, wie die Bauchbewohnerin wächst. Aber so groß die Freude über die weibliche Unterstützung im Hause ist, kann ich mich noch nicht so ganz auf das Thema einlassen. Die letzten Wochen stand ich schon so oft im Laden oder schaute online nach Mädchenklamotten…….aber gekauft hatte ich bisher noch nichts. Ich bin noch nicht so ganz drin in diesem Mädchenthema. Das wird sich mit Sicherheit ändern, wenn wir Anfang Dezember zu unserem traditionellen Hamburg Shopping-Wochenende aufbrechen.

Aber auch sonst habe ich zur Zeit so viel im Kopf. Wann backe ich meine Weihnachtsplätzchen? Wer soll welches Geschenk bekommen? Dann muss ich mir noch Gedanken zu unserer Weihnachtsfeier in der Krippe machen. Dazu findet in dieser Woche ein Planungstreffen mit anderen Müttern statt. Dann habe ich es endlich geschafft die Unterlagen für die Hebamme auszufüllen, gleichzeitig stellt man sich beim ausfüllen aber die Frage, wird sie mich bis zum Ende der Schwangerschaft und zu Beginn des Wochenbetts unterstützen? Denn wenn die Klinik die Station schliesst, ist ihre Arbeit hier so gut wie beendet. Gerade noch eine Email an meine Krankenkasse geschrieben, welche Möglichkeiten ich habe, welche Kosten diese übernimmt.

Und auch dass kreist gerade in meinem Kopf: Was kann ich/ können wir noch alles machen, dass es dazu nicht kommt. Gestern haben wir uns mit insgesamt 12 Schwangeren getroffen, um ein Foto für den Bericht der TAZ zu machen ( leider wurde dieses nicht verwendet, man kann es aber auf meiner Facebook Seite sehen). Auch wurde das Thema und die Ängste noch mal ausgiebig diskutiert. Morgen findet noch mal ein Treffen vor der Klinik mit dem NDR statt. Auch möchte die Zeitschrift ELTERN über das Thema berichten. Der Link wird folgen, sobald es online ist. Zweck ist es, überregional auf die Folgen einer Schließung aufmerksam zu machen. Auf die örtliche Inselpresse ist nicht wirklich verlass und es wird alles nur schön geredet. Auch werden Lösungen präsentiert, die mit den Betroffenen noch gar nicht besprochen wurden. Ebenfalls wurde heute ein öffentlicher Brief an die zuständigen Politiker geschrieben und verschickt, den ich im Anschluss mit veröffentlichen werde.

Ich hoffe ihr drückt alle mit die Daumen, dass sich die Sache zum Guten wendet und verbreitet gerade die Artikel usw. weiter.

Offener Brief_18.11.2013

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From → Alltag

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