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5 Tage Urlaub

3. Oktober 2013

Die hatte ich- und zwar von Kind und Mann. Letzten Freitag fuhren die Zwei in die alte Heimat und besuchten die Familie. Mein Sohn war schon Tage vorher so aufgeregt, dass er jedem nicht nur einmal erzählte, dass er zu Oma und Opa fährt. Die Idee, dass mein Mann mal mit dem Kind alleine fährt kam durch die Herbstferien in der Krippe. Für mich stand schon sehr früh fest, dass ich keinen Urlaub bekommen werde. Es wurde zwar, im Gegensatz zum letzen Jahr, wo ich meinen Sohn zu einer Tagesmutter bringen musste, eine Feriengruppe eingerichtet aber die kostet auch wieder zusätzlich zum normalen Beitrag. Also beschlossen wir, dass mein Mann eine Woche mit dem Kind weg fährt und er nur zwei Wochen in die Feriengruppe geht. 

Als ich die beiden letzten Freitag Morgen dann zum Auto brachte und meinen Sohn ein letztes Mal in den Arm nahm und einen dicken Kuss gab schossen mir sofort die Tränen in die Augen. Verdammte Hormone, dachte ich! Aber die Freude, dass ich mal ein paar Tage für mich habe, war auch da. Die letzten Wochen waren doch sehr anstrengend für mich. Es gab nicht eine Woche, wo ich nicht mindestens an der Hälfte der Tage Kopfschmerzen hatte. Mal waren es starke Spannungskopfschmerzen, mal eine richtige Migräne die über 3 Tage ging. Aber in einer Schwangerschaft hat man nicht viele Möglichkeiten. Und schon gar nicht in einem Alltag mit einem 2 Jährigen. 

Deshalb war ich froh über den Urlaub meiner Männer und ein paar ruhige Tage allein zu Haus. Ich ging mit einer Freundin Essen und zum Surfcup, einfach nur spazieren mit dem Hund oder gestaltete in Ruhe meine T-Shirts, was ich schon seit Monaten machen wollte. Aber ab Sonntag kam sie dann, die Sehnsucht nach meinem Kind. Auf die Frage, ob er mich vermisst oder mal nach mir fragt, folgte ein Nein. Das machte mir die Sache nicht einfacher aber ich freute mich auch, dass das Projekt „Vater-Sohn-Urlaub“ so toll klappt und er so viel Spaß bei Oma und Opa hat. 

Als dann endlich Dienstag war und ich wusste, morgen kommen sie endlich wieder, konnte ich es kaum abwarten Abends ins Bett zu gehen.

Und dann war es soweit; Mittwoch Abend, ich wusste das die beiden auf dem Autozug waren, wechselte ich immer von der Couch zum Flur und wieder zurück. Ich freute mich so sehr, dass ich glaub ich mein Kind etwas zu doll drückte als sie endlich im Türrahmen standen. „Hallo Mama!“ grinste mich der keine Mann an und ich wollte ihn am liebsten gar nicht mehr loslassen. ❤

 

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From → Alltag

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