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Der Einsatz von Vomex und Co. bei Säuglingen und Kleinkindern; Neue Erkenntnisse!

15. November 2012

Jeder kennt die sogenannte H1-Antihistaminika (Doxylamin, Diphenhydramin und Dimenhydrinat) als Mittel gegen Übelkeit und Einschlafstörungen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) weist in einer aktuellen Risikoinformation darauf hin, dass deren Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern unter strenger Beobachtung der Dosieungsempfehlungen und mit besonderer Vorsicht erfolgen muss. Kinder sind besonders gefährdet für Nebenwirkungen. Überdosierungen müssen von daher in dieser Altersgruppe vermieden werden. Auf dem Markt sind sowohl Fertigarzneimittel für Erwachesene, wie auch Wirkstärken für Kleinkinder und Säuglinge ( z.B. Vomex, Vomacur ). Das bekannte Nebenwirkungsprofil ist komplex. Neben Tagesmüdigkeit (häufig erwünscht) und Konzentrationsschwäche können unter anderem Halluzinationen, Krampfanfälle, Blasenentleerungsstörungen und Herzrhythmusstörungen auftreten. Deshalb ist es wichtig sich an die Dosierempfehlung zu halten und überdosierungen strickt zu vermeiden. Auch wenn diese Medikamente ohne Rezept in der Apotheke zu bekommen sind, sind sie nicht immer gleich harmlos. Wer sich unsicher ist, sollte den Arzt oder Apotheker aufsuchen. Natürlich ist bei spuckenden Säuglingen und Kleinkindern grundsätzlich erst der Arzt aufzusuchen. Tatsächlich erlebe ich es in der Apotheke leider sehr oft anders.

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