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Der neue Alltag mit dem Kind

1. September 2012

Der September bringt Veränderungen in unseren Alltag. Ich habe heute wieder bei meiner Apotheke angefangen in der ich schon vor der Schwangerschaft gearbeitet habe. Die ersten Stammkunden waren auch am heutigen Samstag da und freuten sich mich wieder zu sehen. Im Gegensatz zu der letzten Apotheke kann ich nun jeden Vormittag arbeiten, wenn mein Kind in der Krippe ist. Aber auch für meinen Sohn wird es ab Montag eine Veränderung geben. Seine Krippengruppe zieht in einen neuen Gruppenraum, die ein kleines Häuschen neben dem eigentlichen Kindergartenkomplex ist. Somit werden die Bären nun Delfine. Der Vorteil ist, die zehn Kinder sind nun unter sich und haben auch wirklich nur ihre beiden Erzieherinnen. Auch schlafen jetzt nur noch zehn Kinder in einem Raum und nicht 20. Vom Geräuschpegel wird es für die beiden Ersatzmamis auch angenehmer sein. Der „Nachteil“ ist, sie können nun nicht mal eben die Nachbargruppe besuchen sondern sehen sie nur noch beim spielen auf dem hauseigenen Spielplatz. Ich bin gespannt wie mein Sohn am Montag gucken wird, wenn wir nicht wie sonst zu der ersten Eingangstür gehen sonder in ein ganz anderes Gebäude. Aber da dort ja seine ganzen Kumpels und Freundinnen sind, wird er bestimmt keinen großen Unterschied merken.

Auch sonst hat sich der Alltag mit meinem Kind sehr verändert. Er macht nun unheimlich viel selber und „quatscht“ den lieben langen Tag. Vor allem macht er sehr viele Dinge jetzt bewusst. Erst letzte Woche in der Krippe hat er seine Freundin Angel (2Jahre) geärgert veräppelt. Beim gemeinsamen Mittagessen ist ihm aus versehen der Löffel runtergefallen. Angel steht also ganz gemütlich und etwas umständlich auf, hebt den Löffel auf und gibt ihn Ben wieder. Als sie gerade wieder sitzt, lässt mein Kind den Löffel wieder fallen. Angel steht also wieder auf, hebt diesen auf und legt ihn Ben wieder hin…….und er lässt ihn wieder fallen sobald sie sitzt. Das ganze hat sich dann noch so 8-10 Mal wiederholt, bis Tine, die Erzieherin, dann doch mal eingeschritten ist. Als sie mir das beim abholen erzählte konnte ich mir das so richtig gut vorstellen, denn mein Sohn hat es wirklich faustdick hinter den Ohren. 😉

Im Moment macht es IHM auch Spaß, unseren Hund Frodo zu ärgern. Der ist weniger begeistert und versucht zu flüchten. Gestern hat Ben eine neue Zahnbürste bekommen. Stolz lief er mit dieser in der Verpackung durch die Wohnung. Ich stand in der Küche und machte sein Abendbrot fertig bis ein aufgeregt schimpfender 15 Monate alter Sohn vor mir stand. „Daddaaabaaaafoodoooo!“ meckerte er und ich überlegte, was er mir wohl sagen will. Da ist mir dann aufgefallen, dass er seine Zahnbürste nicht mehr hatte. Hund Frodo hatte sie ihm weggenommen und da wollte er dass ich ihm helfe. Alleine diese Situation dass er sofort zu mir kam machte mir bewusst, wie schnell er jetzt begreift und versucht zu kommunizieren. An dem gestrigen Abend musste ich noch oft über diesen kleinen schimpfenden Mann lachen. 🙂 

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