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Einführung in die Krippe

31. Mai 2012

Heute war unser dritter Tag in der Krippe und ich kann nur sagen; es läuft prima! Am ersten Tag sollten wir um 09:30 Uhr da sein. Als mein Sohn und ich ankamen spielten die Kinder draussen auf dem Hof. Dort ist alles was man sich als Kind so wünschen kann. Zwei Schaukeln, zwei Sandkästen, eine Rutsche, eine Kletterburg, Bobby Cars in verschiedenen Farben usw. An den großen Augen meines Sohnes erkannte ich, dass es ihm gefiel. Ich holte ihn aus dem Wagen raus und schon ging es Richtung der Gruppe in der Farbe Rosa. ( Da kommt er also eindeutig nach Papa 😉 ) Aber Ben war natürlich nicht nur für die Damen interessant sondern auch die anderen Jungs kamen und schauten, wer der Neue ist. Nach 45 Minuten Spaß  und Erkundungstour machten wir für den nächsten Tag aus, dass wir bis 08:30 Uhr da sein sollten.

Ich freute mich schon sehr auf den nächsten Tag und war gespannt, ob es denn wieder so gut laufen würde. Es lief genau so gut. Ben nahm direkt meine Hand und lief los. Zeigte mir also ganz genau wo er hin wollte. Seine Gruppe besteht aus 10 Kindern und die begrüßten ihn auch gleich. Er spielte mit ihnen und nur ab und an musste kurz bei Mama gekuschelt werden. Um 09.30 Uhr wurde gefrühstückt und Ben saß mit 9 anderen kleinen Personen am Tisch und mampfte seine Banane. Es wurde dann aber auch schon mal ein Stück Brot bei dem einen und einen Apfel bei dem anderen „getauscht“. Das war einfach nur schön zu beobachten. An diesem Tag blieben wir 1,5 Stunden.

Heute waren wir wieder um 08:30 Uhr da und dieses mal saß ich schon „versteckt“ in einer Ecke, wo mein Sohn mich sehen hätte können, wenn er genau gesucht hatte. Er machte auch einmal kurz ein Knöttergesicht und ich dachte schon, dass er gleich anfängt zu weinen. Aber nein, die anderen Kinder und Jutta, eine seiner Erzieherinnen lenkten ihn gut ab und so bemerkte er gar nicht, dass ich nicht sofort zur Verfügung stand. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es wieder nach draussen. Heute waren wir 2 Stunden da und als ich merkte das Ben müde wurde, packte ich ihn in seinen Kinderwagen. Es dauerte nicht lange und er war eingeschlafen…..für 2 Stunden war er im Koma. Tja, Krippe ist wohl anstrengend. 😀

Die Erzieherin findet dass Ben das alles prima meistert und so werde ich morgen das erste Mal für 30 Minuten den Raum verlassen. Ich werde im Büro der Kita sitzen und warten, ob mein Sohn es bemerkt oder nicht. Ich bin gespannt. Aber man merkt dass es ihm Spaß macht und mir auch. Denn ich find es toll, wie man sich in der Krippe um die Kinder kümmert und mit ihnen rumalbert. Das war mir sehr wichtig. Und das macht mir es auch einfacher, meinen Sohn ihn die Hände von Fremden zu geben und wieder arbeiten zu gehen. Allerdings habe ich auch Angst viel von seiner Entwicklung zu verpassen. Denn er wird sich dort bestimmt viel von den Größeren abschauen. Nur leider habe ich keine andere Wahl. Und so hat der frühe Krippen-Start seine Vor- und Nachteile!  

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