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Mein Bericht zum Seminar „Basiskurs Stillen“ von #Medela

26. April 2012

Da ich ab Juni wieder arbeiten werde, muss ich mich natürlich in vielen Dingen auf den neuesten Stand bringen. Gestern war die Firma Medela auf der Insel und gab für Apotheken und Hebammen eine Fortbildung zum Thema „Stillen“. Da mich das ganze bis vor ein paar Monaten selber noch anging, war ich gespannt, ob ich soweit alles richtig gemacht und ob es zu dem Thema wieder was Neues gibt.

Muttermilch ist die beste Nahrung für Babys, das weiss eigentlich jeder. Empfehlung der WHO und UNICEF, Laktationsberaterinnen und Hebammen ist das ausschließliche Stillen in den ersten 6 Monaten- ohne jegliche Zufütterung und danach ein Weiterstillen bis zum 2. Lebensjahr.

Ich habe es geschafft 5 Monate zu stillen und habe dann langsam mit der Beikost angefangen, weil das meine Kinderärztin so empfohlen hatte und mein Sohn auch einfach das Interesse für anderes Essen hatte. Einmal die Woche gab es Karotten-, Kürbis- oder Pastinakenbrei. Als Ben ca. 7 Monate alt war hat er sich so gut wie selber abgestillt. Ich war zwar ein wenig traurig aber persönlich denke ich auch, dass Kind weiss auch selber was es will und braucht. Und da bei den U`s mein Kind immer super auf dem Stand der Entwicklung war denke ich, dass das alles so in Ordnung war.

Den Vorteil der Muttermilch muss ich hier, denke ich, nicht erklären und drüber schreiben. Damit hat sich jede werdende Mutter auseinandergesetzt und sich entschieden zu versuchen, sein Kind zu stillen. Im ersten Monat sind es 86%. Im 4. Monat „nur noch“ 56% und tatsächlich im 7. Monat nur noch 10%. Das fand ich schon interessant. Welche Ursachen das hat kann man nur spekulieren. Die Mutter muss wieder arbeiten, möchte ihren Körper wieder für sich haben, durch Stress stellt sich die Milchproduktion ein…..wichtig ist, finde ich, man hat aber gestillt. Interessant zu wissen ist es auch, dass sich die Milch im laufe der Zeit vom Aussehen her verändert. Ist sie nach der Geburt noch dick und gelblich, wird sie im laufe der Zeit eher dünner und leicht bläulich. Das heisst aber nicht, dass in dieser nicht mehr genug drin ist um das Kind satt zu bekommen! Wenn man Probleme mit dem Milcheinschuss bzw. Milchfluss hat, dann kann man sich in der Apotheke Bockshornkleesamen besorgen. Von diesen Kapseln nimmt man dann 3-5 am Tag ein. Und nun das „Beste“ am stillen, nach der idealen Versorgung fürs Kind. Mütter die gestillt haben, haben die beste anti-agin-Wirkung für die Brust. Die Brust wird sich wieder nach mehreren Zyklen nach dem stillen straffen und regenerieren. Aber auch das braucht seine Zeit. Auch wenn die Brust nach dem Stillen nicht so aussieht, der Körper und die Hormone schaffen das im laufe der Zeit.

Am Anfang der Stillzeit ist das richtige anlegen wichtig. Wenn da kleine Fehler auftreten, kann sich die Brust entzünden, der Säugling schluckt Luft, es kommt nicht zu einem richtigen Milchfuss usw. Dafür haben wir einen Bogen mit Infoblättern mitbekommen, die wir den Müttern in der Apotheke mitgeben können. Wichtig ist aber auch zu wissen, das man dazu immer die Hebamme zu Rate ziehen kann. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten egal ob dieses Beratungsgespräch am Telefon statt findet oder ob sie nach Hause kommt.

Ich habe festgestellt dass die Firma Medela sich sehr für das Wohl der Mutter und des Kindes einsetzt und weiter forscht. Es gibt für jedes „Problem“ beim Stillen eine Lösung. Ob es die einfache Lanolin-Creme (PureLan) zur Brustwarzenpflege (Kann man übrigens auch für den wunden Po oder als Lippenpflege benutzen 😉 ), die Milchauffangschale oder das Brusthütchen ist oder zum abpumpen die Milchpumpe, die Produkte sind alle auf dem neuesten Stand der Forschung. Die Milchpumpe hat 2 verschiedene Phasen. Sowohl die elektrische als auch die Handmilchpumpe. Als erstes kommt die Phase um den Milchfluss anzuregen. Dabei wird schnell und in kurzen Intervallen gesaugt ( das hat man sich bei dem Säugling an der Brust abgeschaut). Diese Phase dauert ca. 2 Minuten. Beim abpumpen selber werden die Intervalle länger. 

Die aufgefangene Muttermilch kann man in den dazu verwendeten Flaschen aufbewahren oder evtl. sofort weiter verfüttern. Im Kühlschrank kann die Milch 3-5 Tage bei 4°C (im hinteren Bereich des Kühlschranks nicht in der Tür) aufbewahrt werden. Im Tiefkühlfach, z.B. in Muttermilchbeuteln, ist diese bis zu 3 Monate bei ca. -16°C und bei -18°C sogar bis zu 12 Monate.

Was ich gerne benutzt hätte, wenn ich gewusst hätte dass es das gibt, ist die Trinkflasche Calma. Diese Flasche ist der Brust der Mutter angepasst. Klar, das haben Avent und Co. auch aber der Vorteil an dieser Flasche ist, dass das Kind ein Vakuum aufbauen muss um Milch zu bekommen. Es brauch ca. 30-60 mg/HG damit die Milch aus der Flasche zu fliessen beginnt. Das heisst, das natürliche Saug- und Trinkverhalten wie an der Brust wird beibehalten. Und es gibt nur eine Saugergröße. Diese Flasche ist aber nur für stillende Mütter gedacht, die abpumpen. Milchpulver kann man in der Flasche nicht anwenden. 

Was ich geschenkt bekommen habe sind die Medela quick clean Mikrowellenbeutel. Ideal zur Reinigung von Milchflaschen, Brusthauben, Saugern etc. mit Dampf. Eliminiert bis zu 99.9% der häufigsten Keime und Bakterien. Reinigt in ca. 3 Minuten und jeder Beutel ist bis zu 20 Mal verwendbar. Sehr praktisch wenn es schnell gehen muss oder für unterwegs.

Ich hoffe, das mein kleiner Bericht euch gefallen hat und ein bisschen weitergeholfen hat. Wenn ihr Fragen dazu habt, dann könnt ihr die natürlich stellen und ich bemühe mich sie zu beantworten.

😉

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3 Kommentare
  1. Bettyschlange permalink

    Danke! Ich stille meinen Moritz fast voll…ab und an bekommt er eine Flasche Pre-Nahrung. Ich habe auch die Medela Milchpumpe und die Stillhütchen. Ich bin froh, dass mitlerweile alles klappt oder besser gesagt, es so klappt. Ich kann aber auch Frauen verstehen, die bei Probleme mit dem Stillen oder ab einer gewissen Zeit nicht mehr stillen können/möchten. Nach den quick clean Mikrowellenbeuteln schaue ich mal, hört sich sehr praktisch an! Viele Grüße auf die schöne Insel!
    Betty

  2. motherseveryday permalink

    Schön dass dir der Artikel gefällt. Und Danke für deinen Kommentar. Klar, ich weiss auch noch wie anstrengend alles war aber ich habe trotz dem immer gerne gestillt. Aber auch ich kann Frauen verstehen die irgendwann doch zur Flasche greifen. Wichtig ist, sich nicht zu stressen. Schönes Wochenende!

    LG Nady

  3. Gott sei Dank, es besteht noch Hoffnung, dass meine Brüste nach dem abstillen nicht mehr so schrecklich aussehen wie jetzt 😀 Danke für diese mutmachenden Sätze 😉

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