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Twitter

29. März 2012

Als ich vor fast 3 Jahren mal bei Twitter angefangen habe hätte ich nicht gedacht dass ich mal irgendwann anders über das Gezwitscher denken würde. Wenn ich mich so an meine Anfangszeiten erinnere, dann war es total cool Schauspielern wie Ashton Kutcher, seiner (Ex) Frau Demi Moore oder Sängern wie Lady Gaga, Justin Timberlake zu folgen. Deren Alltag durch Bilder zu verfolgen fand ich aufregend. Über die Zeit sammelte auch ich meine Follower und ich holte ziemlich schnell meinen Mann ein und wir machten daraus einen kleinen internen Wettbewerb. Mittlerweile hat er mich weit überholt und wer meinen Mann kennt, der kann sich denken warum…..oder auch nicht! *lach* Man schrieb Blödsinn, las den Blödsinn anderer oder versuchte auch mal mit Rat und Tat bei einer Frage beizustehen, die man auch gerne mal retweetet.

Ich lernte tolle Leute kennen, die die gleichen Interessen hatten (Fußball, Musik etc.) mit denen ich mich austauschte und einige auch schon im RL kennenlernte. Mit einigen bin ich von Anfang an „befreundet“ und ich möchte Sie eigentlich nicht mehr missen.

Doch seit ein paar Monaten hat sich Twitter sehr verändert. Ich denke mal dass sich durch die Medien auch immer mehr Leute hier anmelden um dabei zu sein aber den eigentlichen Sinn nicht verstehen. Es gibt solche, die möglichst vielen Leuten folgen, kaum selber schreiben um dann später einen Entfolgungs-Marathon hinzulegen. Die Bots gab es schon immer und wird es auch immer geben. Nur in letzter Zeit vermehren sich solche „Twitterer“ die gerne andere Leute beleidigen, für ihre Meinungen kritisieren oder ähnliches. Prominente wie ein Tennisspieler der sportlich mal viel geleistet hat wird persönlich angegriffen, Mütter die sich zum stillen, Gläschen füttern oder einem erlebten Kaiserschnitt schreiben werden kritisiert. Klar, wenn der genannte Sportler gerne mal nach Fussballergebnissen trotz Smartphone fragte, dann konnte ich mir einen lustig gemeinten Kommentar in seine Richtung auch nicht verkneifen. Aber ich würde niemals beleidigend einer fremden Person gegenüber sein. Genauso wenig würde ich eine Mütter verurteilen, die nur Gläschen füttern möchte oder die nach wenigen Monaten sagt dass sie nicht mehr stillen möchte.. (Dazu hatte ich ja schon mal meine Ansicht geschrieben)

Das muss doch jeder für sich selber entscheiden und auch wenn diese das hier schreiben und man es nicht gut findet muss man das auch gleich zeigen? Ich habe letztens etwas über Homöopathie geschrieben. Ich setze diese auch ein ( natürlich nur in Massen und nicht nur) und empfehle diese auch gerne in der Apotheke meinen Kunden. Dazu hatte ich dann auch einige Unterhaltungen mit Gegnern. Aber angenehme, durch Austausch von Argumenten und nicht beleidigend. Auch wenn wir uns beide nicht „umstimmen“ konnten war dieses Gespräch ok. Solche würde ich immer wieder führen und auch bei anderen lesen.

Jeder ist doch für sich verantwortlich und ich finde Twitter sollte Spaß machen. Und das macht es im Moment absolut nicht. Deshalb habe ich auch mal 4 Wochen Pause eingelegt. Aber mir fehlte es dann doch irgendwann und alle sind ja auch nicht bei Facebook mit denen ich hier gerne geschrieben hab.

Deshalb hab ich mal meine Gedanken dazu hier aufgeschrieben und vielleicht denken ein paar mal dadrüber nach!

Lieber lese ich lustigen, idiotischen Scheiss und den können wir alle! 🙂

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2 Kommentare
  1. Liebe Nady ich geb dir recht… „damals“ war es ganz anders. Da musste man nicht überlegen wer sich angegriffen fühlt wenn man irgendwas blödes schreibt oder ob man selber angegriffen wird…
    Ich für meinen Teil Drücke nun einfach öfter auf unfollow oder block, denn ich muss mir das einfach nicht mehr geben, bei manchen die man schon lange kennt tuts ein bisschen mehr weh aber egal 😉
    Was ich nicht mag sind twitterer die hinten rum über non-mentions über einen abziehen! Btw non-mentions gabs damals nicht oder?

  2. motherseveryday permalink

    Klar, aber ich find es trotz dem „schlimm“ das man zu solchen Mittel greifen muss anstatt jeden so sein zu lassen wie er ist.
    Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit aber nicht das Recht beleidigend zu werden!

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